Energiebilanz von Kaminöfen
Um eine hervorragende Energiebilanz, in Hinsicht auf die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, zu erreichen investiert die Autoindustrie jährlich Unsummen. Es werden neueste Messdaten und Verbrauchsergebnisse der Kraftfahrzeuge in Augenschein genommen um die Verbrennungsvorgänge im Motor eines Fahrzeuges zu optimieren.
Dabei liegt natürlich eine Vermutung nah. Nämlich, dass auch bei sämtlichen anderen Bereichen unseres alltäglichen Lebens ebenso auf eine gewisse Ökonomie geachtet wird. Wieso also nicht auch bei den Kaminen und Holzöfen neuester Bauart.
Nicht nur die Verwendung von sogenannten Schamottsteinen, wie schon von alters her, beruht auf der simplen Logik des Energiesparens und ist somit auch im Sinne einer positiven Energiebilanz. Allein die Verwendung von getrocknetem Holz, anstatt von nassem und nicht richtig durch gelagerten Holz, birgt gewaltige Vorteile in sich.
Für den Kamin verwendetes Holz wird bis zu zwei Jahre zur Trocknung eingelagert, bevor es der Verfeuerung zugeführt wird. Um die Ergebnisse eines optimalen Abbrandes mit einem Blick beurteilen zu können, hilft oft ein Blick auf die Reste der Holzscheite beziehungsweise auf die Asche. Wenn tatsächlich Messangaben erhoben werden, die sich mit dem Ausstoß von Verbrennungsgasen aus dem Kaminofen beschäftigen, kann man sicher sein, dass es sich um eine Prüfung der Abgaswerte handelt.
Die Auswertungen über die Schadstoffzusammensetzung sowie auch ihre Konzentration im Rauch, sind entscheidende Daten für die Ermittlung des Wirkungsgrades der Feuerstelle. Alles nur um eine effizientere Verfeuerung von Brennstoffen zu erreichen.