Holzofen oder Holzkaminofen

Ein Holzofen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für einen reinen Holzkaminofen. Einem Kaminofen also der nur auf den Abbrand von Brennholz ausgelegt ist. Holzöfen sind eine traditionelle und umweltbewusste Methode mit dem natürlichen Rohstoff Holz zu Heizen. Eine perfekte Symbiose aus Umweltverträglichkeit und Effizienz.

Holzöfen waren Anfang des Jahrhunderts besonders im ländlichen Raum stark verbreitet. Das Vorhandensein des Brennstoffes Holz in direkter Umgebung und die einfache Bedienung sorgten für eine rasche Verbreitung. Kohle war gegenüber dem kostenlos vorhandenen Holz im Wald einfach zu teuer.

Mit der industriellen Herstellung von Kohle wandelte sich das Bild langsam und nach und nach verschwanden die alten Holzöfen aus den Häusern der Menschen.

Moderne Holzöfen haben mittlerweile nichts mehr mit ihren zum Teil qualmenden und rußenden Vorfahren gemeinsam. Neben einem faszinierenden Flammenspiel präsentieren sie sich dem Nutzer auf Wunsch auch als effiziente Zusatzheizung.

Die Palette der Holzöfen reicht heutzutage vom einfachen Holzkaminofen bis hin zur kompletten Pelletheizanlage. Schließlich wird in der Brennkammer dann immer noch Holz verbrannt.

Holzöfen haben frührer den Ruf gehabt schnell zur Rauchbildung zu neigen. Das lag zum Teil an den Schornsteinen damals. Durch die schlechte Isolierung wurden die Schornsteine nicht schnell genug erwärmt, so das sie nicht genug Sogwirkung erzielen konnten. Einfache Holzöfen erzeugen nämlich niedrigere Temperaturen als beispielsweise vergleichbare Kohleöfen. Trotzdem sind sie eine gern gewählte Alternative zu den herkömmlichen Kaminöfen.