Mindestabstand von Kaminöfen zu brennbaren Oberflächen

Der Mindestabstand von Kaminöfen zu brennbaren Oberflächen, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Ofentyp, Bauart und Oberflächenart sind nur einige.

Der Abstand zwischen einem Ofen und Wand ist immer abhängig vom Kaminofentyp. Ein reiner Holzofen aus Gusseisen mit einer Kochfläche obendrauf, muss selbstverständlich einen anderen Mindestabstand zu einer brennbaren Wand haben, als ein Kachelofen.

Ein gewisser Mindestabstand des Kaminofens zu brennbaren Böden und Wänden ist immer zwingend vorgeschrieben. Wie groß dieser Mindestabstand sein muss, hängt wiederum vom jeweiligen Ofentyp und der Ummantlung des Kaminofens ab.

Kaminöfen mir Natursteinfassaden sind bauartbedingt natürlich im Vorteil. Nehmen doch Natursteine wie Granit, Speckstein oder Marmor die Heizenergie sehr gut auf und geben die Wärme daraufhin langanhaltend an den Raum wieder ab. Selbstverständlich fördert dieser Umstand auch ungemein die Isoliereigenschaften einer Ummantlung aus Naturstein. Auch Kachelöfen besitzen diese Eigenschaft, sind Sie doch bis auf die Fassade häufig baugleich mit den obengenannten Natursteinkaminöfen.

Bei der Aufstellung eines Kaminofens auf einem brennbaren Boden ist immer die Verwendung einer großen Bodenplatte Pflicht. Diese gewährleistet nicht nur den erforderlichen Abstand zum Boden, sondern schütz auch vor Schäden durch Funkenflug.

Der erforderliche Abstand zur Wand wird durch die Abgasstutzen angepasst. Am einfachsten gelingt das in der Regel mit einem Kaminofen, dessen Schornsteinausgang sich hinten befindet. Im Gegensatz zu Modellen mit dem Ausgang oben, entfällt hier das Knierohr und somit fällt der eventuell etwa größere Abstand gar nicht so auf.

Jeder Kaminofen gibt in seinen Aufstellhinweisen klare Auskunft über den erforderlichen Mindestabstand. Besitzer sind angehalten diese auch einzuhalten, um Schäden an der Einrichtung zu vermeiden.