Normen bei Kaminöfen und Kaminen
Normen bestimmen nicht nur unser Leben. Auch bei der Aufstellung eines Kaminofens gelten bestimmte kommunale Normen.
Vom kleinen Grillfeuer bis hin zu einem ausgewachsenen Waldbrand ist jedes Feuer eine Umsetzung von Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre. Die in fossilen Brennstoffen und natürlich auch im Brennholz beinhalteten Stoffe werden bei der Verbrennung frei. Dazu gehören auch giftige Stoffe wie Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und weitere, welche heutzutage, zumindest bei modernen Industrieanlagen, durch Partikelfilter zurück gehalten werden sollen.
Da die Emissionen aus Kraftfahrzeugen jedem verdeutlichen wie erstrebenswert eine Welt ohne die Emission von Schadstoffen wäre, handeln viele Menschen instinktiv richtig wenn sie sich umweltbewusst verhalten. Dieses Prinzip geminderter und gesäuberter Emissionen überträgt sich so in die eigenen vier Wände. Ein Thema welches in Zeiten wachsenden Umweltbewusstseins zu bedenken ist, behandelt die Frage der Emissionen durch Kaminöfen.
Es ist nicht nur die regelmäßige Wartung durch den Schornsteinfeger von Nöten, denn ebenso ist der nachträgliche Rußfiltereinbau eine Möglichkeit die Emission von Feststoffen zu senken. Besonders bei Kaminen die sehr stark zum Heizen in der kalten Jahreszeit benutzt werden, kann man so die Feinstaubbelastung vermindern. Kamine mit einer Leistung von weniger als 15 kW unterliegen regionalen Normen, welche von Kreis zu Kreis verschieden sind.
Welche regionale Normen in Ihrem speziellen Fall gelten, das kann Ihnen sicherlich der Verkäufer sagen oder aber Sie fragen direkt Ihren örtlichen Schornsteinfeger bzw. Kaminkehrer.