Schornstein Ohne Rauch nichts los

Kamine brauchen einen Schornstein, so wie das Kaminfeuer die Verbrennungsluft. Abgesehen von Ethanol-Kaminen und Elektrokaminen braucht jeder Kamin oder Kaminofen einen Schornstein.

Der Schornstein wird im Südosten des Landes Kamin genannt. In diesen Gegenden heißt es dann auch Kaminkehrer statt Schornsteinfeger. Egal, ob nun als Kamin oder Schornstein bezeichnet, ist der Rauchabzug eine wesentliche Grundlage der offenen Feuerstätte.

Durch ihn gelangen der Rauch und die Abgase der Verbrennung im Ofen möglichst ungehindert nach außen. Die meisten älteren Häuser verfügen eigentlich bereits über einen Schornstein, dieser ist häufig nur zugemauert oder der Anschluss befindet sich verputzt unter der Tapete.

Der Grund hiefür liegt in den modernen Heizanlagen die sich häufig im Keller befinden und von dort aus das ganze Haus zentral mit Wärme versorgen. In diesen Fällen nutzt nur die Heizanlage im Keller den Schornstein.

Ihr örtlicher Kaminkehrer oder Schornsteinfeger kann Ihnen hierzu sicherlich detaillierter Informationen zu der bei Ihnen vorliegenden Situation geben. Generell sollten Sie vor der Anschaffung eines Kamin oder Kaminofen immer vorher den für Sie zuständigen Bezirksschornsteinfeger zu Rate ziehen, um nicht nach dem Kauf vor unlösbaren Hindernissen zu stehen.

Schornsteine gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Zu den herkömmlichen gemauerten Schornsteinen, gesellen sich Edelstahlschornsteine und flexible Schornsteineinsätze ebenfalls aus Edelstahl sowie keramische Einsätze.

In verschiedenen Beiträgen informieren wir Sie ausführlich über die verschieden Schonsteine und ihre Vor- und Nachteile.